Reisen ist so viel mehr als nur reisen

Viel Fliegen und viel Vergnügen erleben

Vielflieger sehen die Welt mit anderen Augen. Wer privat fliegt, genießt den Urlaub sowieso, andere besuchen ihre Freunde, Partner oder Familien. Wer geschäftlich viel unterwegs ist, hetzt meist von Meeting zu Meeting, doch niemand behauptet, dass sich Geschäftliches und Vergnügen nicht vereinen lässt. Jene Reisende, die beispielsweise Zwischenstopps in den Hauptstädten überbrücken müssen, können die Zeit nützen, um sich diverse Shows anzusehen oder um eine kleine Sightseeing-Tour zu starten
Hop-On-Busse für flexibles Sightseeing

In fast jeder Großstadt gibt es mittlerweile einen Hop-On-Bus. Es handelt sich dabei um einen Bus, der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer Stadt anvisiert. Mit dabei ist meistens ein Reiseführer der kleine Geschichten zu den Hot Spots erzählt. Der Vorteil für Touristen ist, dass diese ein- und aussteigen dürfen, wo sie möchten. Nach zwei Stunden Louvre geht die Fahrt beispielsweise weiter zum Eiffelturm. Wer möchte, bleibt sitzen und genießt die Städte direkt vom Bus aus. Für Reisende, die viel in kurzer Zeit sehen wollen, ist der Hop-On-bus ideal. Niemand muss sich mit U-Bahn oder Busplänen auseinandersetzen. Einfach rein springen und los geht die Fahrt.

Bauchredner-Shows in den Großstädten bewundern

In zahlreichen Großstädten finden regelmäßig Events statt. Beispielsweise geht dieses Frühjahr Sebastian Reich und seine Puppe Amanda wieder auf Tour. Alle, die das Bauchreden lieben, können sich zurücklehnen und dessen Show beiwohnen. Frankfurt, Bonn, Berlin, Mainz und zahlreiche andere Städte freuen sich bereits auf Sebastian, der seit 2002 auf der Bühne steht. Der gelernte Bäcker wollte mehr aus einem Leben machen und erschuf Amanda, die ihn seit vielen Jahren begleitet. In 120 Minuten packt das Nilpferd auf freche Art aus, was es mit seinem Erschaffer so erlebte. Die Konkurrenz schläft nicht, auch Benjamin Tomkins ist zurzeit in zahlreichen Stätten zu sehen. Der Puppenflüsterer zieht ebenso mit Witz und Charme sein Publikum in seinen Bann. Viel wird nicht verraten, außer dass sein Soloprogramm ur-komisch ist. Alle guten Dinge sind drei, wer noch immer nicht genug hat, sollte sich auch Peter Moreno reinziehen, der geballte Comedy für 6-100 Jährige verspricht. Auch dieser Bauchredner tourt durch Deutschland und sorgt für Lachkrämpfe deluxe.

Reisen ist so viel mehr als nur reisen
Reisen ist so viel mehr als nur reisen

Ich persönlich finde das Bauchren so super, dass ich mich sogar dazu entschieden habe das Bauchreden zu lernen!

Musicals in Hamburg: Ein Muss für Zwischenstopper

Wer in Hamburg strandet, landet entweder direkt auf der Reeperbahn oder lässt sich bei einem Musical mit sanften Klängen berieseln. Zurzeit lohnt es sich, die Musicalfront zu wählen. König der Löwen, das Erfolgsmusical ist nach wie vor zu Gast. Ebenso dürfen sich Disney-Fans auf das Dschungelbuch und Aladdin freuen. Das Wunder von Bern und das Phantom der Oper II verzaubern ebenso die Musical-Liebhaber Tag für Tag. Ein Tag ihn Hamburg ist ohne einen Musicalbesuch nicht vollendet. Ideal für alle, die ein nettes Abendprogramm als Überbrückung suchen.

Camping

Campingurlaub: Das darf auf keinen Fall fehlen

Wer einen Campingurlaub unternimmt, sollte auf jeden Fall einige Utensilien dabei haben. Urlaub im Hotel ist für die meisten Menschen mittlerweile Luxus. Dort fehlt es einem an nichts. Anders sieht die Sache aus, wenn im Zelt oder im Wohnwagen übernachtet wird. Deswegen sollten Camper im Vorfeld genau darauf achten, dass keine wichtigen Utensilien fehlen. Die notwendigen Dinge werden hier kurz vorgestellt.

Das Zubehör für den Schlafplatz

Wer zeltet, hat natürlich ein Zelt mit dabei. Dieses darf auf keinen Fall zu Hause bleiben, sonst fehlt einem das Dach über den Kopf. Das gilt ferner für die Heringe und Zeltschnüre. Wer sein Zelt zu Hause zur Probe aufbaut, kann sich versichern, dass alle Teile noch vorhanden sind. Ebenso wichtig ist ein Schlafsack, welcher der Jahreszeit entspricht. Ein Teil wird häufig von Anfängern vergessen, die Schlafunterlage. Es gibt Zeltmatratzen und gute Luftbetten, die hierfür bestens geeignet sind. Wer nicht mit Rückenschmerzen erwachen möchte, verzichtet keinesfalls auf eine bequeme Unterlage.

Koch- und Kühlmöglichkeiten

In einem Wohnwagen sind in der Regel jegliche Kochmöglichkeiten vorhanden. Bei einem Zelt schaut die Sache anders aus. Hier sollte ein kleiner Gaskocher mit an Bord sein oder ein etwaiger mobiler Herd, falls ein Stromanschluss besteht. Eine Kühlmöglichkeit ist vor allem in der heißen Jahreszeit sicherlich nicht verkehrt. Darin lassen sich beispielsweise Fleischspeisen, Getränke oder kleine Milchsnacks kühlen.

Camping
Camping

Da kaum jemand seinen kompletten Kühlschrank mitbringen möchte, gibt es spezielle Camping-Kühlboxen. Hierbei handelt es sich nicht um reine Kühltaschen, sondern um mobile Geräte, die auf verschiedene Arten betrieben werden. Entweder mit Gas, mit der Energie des Zigarettenanzünders im Auto oder in der Steckdose. Unterschieden wird ferner zwischen Absorber- und Kompressor Kühlboxen

Absorber Kühlboxen

Diese Boxen sind im Gasbetrieb kaum zu hören, müssen aber direkt am Boden stehen. Strombetriebene Geräte gibt es unter 150 Euro, gute Absorber Kühlboxen mit Gasantrieb, kosten meist ein wenig mehr.
Zu den Absorber Kühlboxen

Kompressor Kühlboxen

Diese Boxen sind zu empfehlen, wenn eine Temperatur von bis zu -18 Grad realisiert werden soll. Auch an sehr heißen Tagen arbeiten diese Modelle stromsparend und außerdem sind für den Dauerbetrieb gemacht. Günstige Kühlboxen gibt es ab 180 Euro. Wer die Luxusausstattung sucht, muss einige Hundert Euro mehr investieren.

Kühlboxen ohne Strom

Wer keinen Stromanschluss hat oder nicht mit Gas hantieren möchte, kann sich nach wie vor die klassischen Camping-Kühlboxen kaufen. Hier gibt es ebenso verschiedene Modelle, dass sich es sich lohnt, diese gut zu studieren. Manche größeren Boxen halten mit geeigneten Freez’Pack (Kühlakkus) sogar 5 Tage lang kühl. Hier spielt natürlich das Außenklima eine Rolle. Tipp: Auf vielen Campingplätzen gibt es die Möglichkeit, die Kühlakkus einzufrieren. Somit hat der Camper immer etwas auf Reserve und die Nahrungsmittel bleiben schön kühl.

Kleine Accessoires, mit großer Wirkung

Es gibt Kleinigkeiten, die gerne vergessen werden. Diese sind bei einem Campingurlaub jedoch notwendig. Dazu zählen beispielsweise Taschenlampen und Ersatzbatterien bzw. LED-Zeltlampen. Powerbanks um das Smartphone nachzuladen, Insektenspray, gutes Campinggeschirr, Erste-Hilfe-Set, Ersatzgas und Feuerzeuge. Zudem empfiehlt sich ein Sonnensegel oder ein Schirm vor dem Zelt, falls es keine schattigen Plätze gibt. Sonst heizt sich das Zelt viel zu schnell auf. Klebeband, Schnüre und Co sollten ebenso wenig fehlen, um im Notfall das Zelt anzubinden. Zelten ist ein Abenteuer und im Notfall ergeben sich viele Dinge von alleine. Wer nicht gerade in der Wildnis campt, hat sicherlich einige Nachbarn oder die Campingleitung, die zur Hilfe stehen.

Fazit: Campen macht Spaß, mit den richtigen Accessoires dazu, kann daraus ein richtig kleiner Luxusurlaub werden, der für immer in Erinnerung bleibt.

Bordkarten – Nach dem Flug unbedingt eliminieren

Mittlerweile checken viele Reisende mit dem Smartphone ein und betreten damit direkt das Flugzeug. Dennoch ist die gute alte Bordkarte noch lange nicht ausgestorben. Was viele nicht wissen, auf dem unscheinbaren Zettel verstecken sich sensible Daten. Deswegen ist es ratsam, den Boarding-Pass nach Verwendung zu eliminieren.

Die gläserne Bordkarte

Direkt auf der Bordkarte sind zahlreiche Daten notiert. Beispielsweise der Passagiername, die Flugstrecke, der Buchungscode und das Datum. Weitere sensible Daten über den Passagier sind hinter dem 2D-Barcode hinterlegt, die Betrüger jederzeit auslesen können. Die passende App dazu gibt es in diversen App-Stores zu holen. Somit kommt jeder ohne Anstrengung an die Daten ran, wenn er dies möchte. Auch die Miles & More Kontonummer lässt sich durch den 2D-Barcode herausfinden.

Mit dieser ist es nicht schwer, sich direkt ins Miles & More Konto einzuloggen. Dort wird bei der Anmeldung zwar eine Sicherheitsfrage gestellt, diese ist für Hacker jedoch das kleinste Übel. Dank der sozialen Netzwerke ist es nicht schwer, den Mädchennamen der Mutter oder den Geburtsort des Passagiers rauszufinden. Einmal im Konto eingeloggt, kann sich der Hacker nicht nur zahlreicher Daten wie Anschrift und Adresse bedienen, sondern auch noch Unfug mit den Kontodaten anstellen. Ferner sehen Betrüger, welche Flüge in Zukunft geplant sind. So lässt sich ein Einbruch besser planen.

So kann jeder seine Daten optimal schützen

Nach der Reise darf der Boarding Pass keinesfalls in der Mülltonne vom Flughafen landen. Bestenfalls wird die Karte noch einige Zeit lang aufgehoben, vor allem dann, wenn es Probleme mit Verspätungen gab. Wenn alles ohne Zwischenfälle funktioniere, die Bordkarte am besten schreddern oder unkenntlich machen und im eigenen Hausmüll entsorgen. Ferner sollte das Miles & More Konto ein sicheres Passwort erhalten und eine Sicherheitsfrage, die sich nicht mit Hilfe von Facebook und Co beantworten lässt.

Die Gefahr ist zwar gering, dass es einem selbst trifft, aber zu unterschätzen ist sie nicht. Boarding-Pässe sind wichtige Dokumente, mit denen Passagiere vorsichtig umgehen sollten. Am besten werden diese zusammen mit den restlichen Reisedokumenten in den Safe gesperrt. Auch im Hotel sollten diese Dinge nicht einfach offen rumliegen. Das gilt vor allem für zukünftige Flüge. Sonst kann es passieren, dass jemand den Boarding Pass kopiert und damit eincheckt. Kontrollen sind auf vielen Flughäfen leider eine Mangelware.

Fazit: Wer gut auf seine Dokumente aufpasst, sollte nicht Gefahr laufen, dass die Daten ausgelesen werden. Dennoch ist es immer gut, auf solche Dinge zu achten. Weder im Müll noch im Netz vom Vordersitz hat die Bordkarte etwas verloren. Wer sich daran hält, sollte ohne Probleme vereisen.

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Lufthansa: Luxus mit Meilen

Meilen sammeln wird immer schwieriger, weil die Fluglinien ihre Regeln ständig ändern. So auch bei der Lufthansa, die seit der letzten Meilenänderung einige Passagiere verärgerte. Wer in den Senator-Status aufsteigen möchte, benötigt mittlerweile 100.000 Meilen, für den Frequent Traveller sind 35.000 Statusmeilen von Nöten. Die folgenden Tipps helfen dabei, schneller die verschiedenen Stufen zu erreichen und auch zu halten.

Günstig fliegen, dafür öfter

Der Frequent Traveller Status lässt sich mit 35.000 Statusmeilen erreichen. Das bedeutet meist, einige Flüge in der Business Class. Wer auf ein bisschen mehr Luxus im Flieger innerhalb von Europa verzichten kann, setzt auf die Silber Promotion. Hier sind 30 Flugsegmente im Jahr von Nöten statt den Statusmeilen. Wer seinen Frequent Traveller erreicht, erhält Zugang in die Business Lounge, ein zusätzliches Freigepäck und einen Priority Check-in.

Buchungsklassen ordentlich studieren

Fast alle Airlines, welche im Miles & More Programm integriert sind, weisen verschiedene Buchungsklassen auf. In den Business Klassen gibt es beispielsweise bei Klasse P eine 100 % Meilengutschrift, bei Z gibt es 150 % und bei C, D, J sogar 200% mehr Meilen. Höhere Buchungsklassen, sind in der Regel mit einem höheren Preis verbunden.

Tipp: Abflüge aus dem Ausland sind teilweise billiger und bringen höhere Meilengutschriften.

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Die Meilen in Euros umrechnen lohnt sich

Meilenprofis wissen, dass gute Meilen nicht zu viel Geld kosten dürften. Die besten Angebote liegen bei 1000 Meilen unter 60 Euro. Die Grenze liegt bei etwa 100 Euro und alles was darüber geht, zahlt sich für den wahren Sammler nicht wirklich aus. Jene, die sich nicht informieren, erhalten für ein 200 Euro teures Ticket im Durchschnitt 1000 Meilen. Das würde besser gehen, hätte sich der Reisende vorher informiert. Öfter umsteigen, andere Abflugsorte oder Zeiten verändern rasch die Höhe der Meilen. Deswegen lohnt es sich stets aufs Neue, nicht nur die Preise, sondern auch die Buchungsklassen zu vergleichen.

Premium Economy Class fliegen

Auf ausgewählten Lufthansa Flügen gibt es mittlerweile die Premium Economy Class. Diese bietet mehr Beinfreiheit und ist für die meisten Europaflüge mehr als ausreichend. Der Vorteil, die Meilengutschriften orientieren sich an der Business Class. Wer auf Komfort nicht komplett verzichten, aber ein wenig Geld sparen möchte, setzt auf die Premium Economy.

Eurowings winkt mit günstigen Meilen

Wer mit Eurowings beispielsweise nach Dubai fliegt, erhält in der Premium-Economy-Class hohe Meilengutschriften. Auf ausgewählten Flügen gibt es sogar HON-Circle-Meilen zum kleinen Preis. Schnäppchenjäger sollten nicht nur bei der Lufthansa suchen, sondern auch bei den Partnerairlines und Billigflügen, die beim Miles & More Programm teilnehmen.

Fazit: Meilen sammeln ist immer noch attraktiv, jedoch gibt es Luxus mittlerweile zum kleinen Preis. Im Endeffekt kommt es immer darauf an, welche Bedürfnisse der Vielflieger an den Tag legt. Manch einer mag seine Businesslounge nicht missen, andere möchte über den Wolken, entspannt agieren. Dank der zahlreichen Angebote findet sich für jeden die richtige Meilenbalance.

Ernährung

Mit Nahrungsmittelintoleranz auf Reisen

Viele Reisende lieben es, um die Welt zu jetten oder müssen beruflich regelmäßig in den Flieger steigen. Leider gibt es einige darunter, die gewisse Nahrungsmittel nicht vertragen. Wer glutenfreie oder laktosefreie Menüs bevorzugt, hat mittlerweile gute Chancen auf ein spezielles Menü. Anders schaut die Sache aus, wenn es sich um spezielle Allergien handelt, wo nur gewisse Nahrungsmittel verspeist werden dürfen. Bestenfalls ohne Geschmacksverstärker und sonstige Inhaltsstoffe. Hier stoßen die meisten Fluggesellschaften an ihre Grenzen.

Rechtzeitig planen ist relevant

Wer ein spezielles Essen benötigt, sollte sich vorzeitig darum bemühen und im Vorfeld bei den Fluggesellschaften anfragen, welche Auswahlmöglichkeiten es gibt. Besonders schlechte Karten haben Allergiker auf Billigflügen. Dort darf der normale Passagier froh sein, wenn er überhaupt etwas zum Essen bekommt. Auf Langstrecken wird wohl etwas serviert, der Geschmack hält sich aber meist in Grenzen. Die besten Chancen gibt es auf teuren Fluglinien, wo ein eigener Bordkoch mitfliegt. Dieser ist in der Regel für die First-Class zuständig und serviert dort frische Speisen. Dieser kann im Fall der Fälle sicherlich einen puren Reis oder Nudeln ohne Zusätze für den Fluggast kreieren. Es ist sicher nicht notwendig, in der ersten Klasse einzuchecken, eine Anfrage bei der Fluggesellschaft oder ein kleiner Aufpreis sollte genügen, wenn es überhaupt realisierbar ist. Die normale Klasse wird meist vom Catering beliefert, deswegen ist die Auswahl geringer und das Essen nicht so frisch. Jene, die an einer Histaminintoleranz leiden, sollten hier besonders aufpassen, weil die Gerichte in der Regel aufgewärmt werden.

Ernährung

Allergiepass nicht vergessen

In manchen Fällen lohnt es sich, eigene Lebensmittel mitzubringen, um längere Flüge besser zu überstehen. Die Fluglinien verbieten dies nicht per se, anders schaut die Sache bei der Sicherheitskontrolle aus. Flüssigkeiten sind bekanntlich ab einer gewissen Menge verboten. Ausnahmen gelten beispielsweise bei Babynahrung. Wer eine spezielle Nahrungsmittelintoleranz aufweist, bringt bestenfalls den Allergieausweis mit und legt diesen dem Sicherheitspersonal vor. Dann sollte es kein Problem sein, eigene flüssige Nahrung mit zu bringen. Freilich dürfen es auch Brötchen oder Kuchenstücke sein.

Hauptsache der kleine Hunger zwischendurch ist gestillt. Achtung: Wer Fleisch, Wurst und andere Lebensmittel mit an Bord nimmt, sollte diese entweder bis zur Landung aufessen oder entsorgen, falls die Zollbestimmungen eine Einfuhr untersagen. In manchen Ländern ist es nicht gestattet, gewisse Lebensmittel mitzubringen. Das gilt vor allem für Fleisch, weil die Angst vor Krankheiten besteht. Im Flieger gibt es nur selten Einschränkungen diesbezüglich, spätestens beim Zoll sollten gewisse Lebensmittel verschwinden, um keine Probleme zu bekommen. Hier hilft auch kein Allergieausweis weiter. Wer beim Zoll gewisse Waren einführen möchte, muss diese im Vorfeld deklarieren.

Fazit: Leider können sich die Fluglinien nicht um jeden Einzelnen kümmern und nicht alle Sonderwünsche in die Tat umsetzen. Vorher informieren und mit den zuständigen Abteilungen kommunizieren, hilft in der Regel weiter.

Leicht reisen

Minimalistisch reisen und Zeit sparen

Reisen bedeutet in der Regel, sich zu entspannen und den Alltag hinter sich zu lassen. Doch leider haben viele Menschen die Angewohnheit, dass diese den halben Hausrat in den Koffer packen. 10 Kleider müssen es sein und die dazu passenden Schuhe. Dies mag machbar sein, wenn das nötige Personal die Koffer von A nach B transportiert. Jene, die im Motel oder in der Jugendherberge einchecken, werden sich eher darüber ärgern, dass das Gepäck so schwer ist. Abgesehen davon verursacht zu viel Gepäck weitere Kosten, die nicht notwendig sind. Die 20 Euro oder mehr, die für das Gepäck bezahlt werden müssen, lassen sich beispielsweise in eine weitere Nacht im Hotel investieren. Davon hat der Urlauber sicherlich mehr statt von zehn verschiedenen Hosen.

Das Handgepäck minimalistisch packen

Der meiste Stau wird durch jene Menschen am Flughafen verursacht, die keine Ordnung ins Handgepäck bringen können. Dabei ist das nicht schwer. Zuerst werden jene Dinge eingepackt, die im Koffer verweilen können. Oben drauf kommen die Kosmetikaccessoires und die elektronischen Geräte. So lassen sich diese einfach und schnell in die Wannen der Sicherheitskontrolle legen. Vielreiser holen sich am besten einen Beautypack, mit kleinen Flaschen, die sich auffüllen lassen. Damit lässt sich wiederum Geld sparen, weil kleine Reiseprodukte meist teurer sind als die Normalgröße.

Wichtig: Auch die Akkus sollten griffbereit in der Tasche verweilen. Bestenfalls gleich neben der Cam oder zum jeweiligen Gerät dazu legen. Infolge werden weniger Fragen bei der Sicherheitskontrolle gestellt. Liegt der Akku verwaist in der Tasche, wirkt dieser nämlich gleich verdächtigt. Flaschen und Co dürfen natürlich nicht transportiert werden. Es ist zudem ratsam, sich regelmässig über die neusten Sicherheitsmaßnahmen zu informieren, um schneller durch die Kontrolle zu kommen. Wer bis jetzt mit Laptop, Tablett, E-Book-Reader und Co reiste, schränkt sich am besten ein. Eines davon genügt, wenn die Reise privater Natur ist.

Den Koffer in ein Leichtgewicht verwandeln

Viele Reisende fliegen mittlerweile nur noch mit Handgepäck, welches meist unter 8 kg wiegt. Wenn andere das können, schafft man es selbst natürlich auch. Sogar als Businessreisender ist es nicht notwendig, zehn Anzüge mitzuschleppen. Einer genügt in der Regel, der andere wird während der Reise getragen. Sobald der Anzug schmutzig ist, wandert er in die Wäscherei des Hotels und die Sache hat sich erledigt. Wer 14 Tage auf Reisen geht, benötigt nicht unbedingt 14 Unterhosen. Tipp: Auf solche Hosen setzen, die sich leicht trocknen lassen und zwischendurch immer wieder welche waschen. Ein Reisewaschmittel tut sein nötiges. Das funktioniert auch gut mit leichten Shirts.

Ein Profi-Koffer-Packer weiß, dass jegliche Teile im Koffer zusammenpassen. Am besten nur auf solche Shirts setzen, die sich zu sämtlichen Hosen und Röcken kombinieren lassen. Das Gleiche gilt für Jacken und Schuhe. Bunte Hosen mögen zwar schön sein, lassen sich aber kaum mit bunten Shirts kombinieren. Am besten direkt auf schwarze oder weiße Hosen setzen und dazu entweder bunte Shirts tragen oder ebenso einfarbige. Wer hier zu viel in den Farbtopf greift, packt einen Koffer mit lauter Dingen die nicht harmonieren und schleppt am Ende unnötiges Gepäck.

Leicht reisen
Leicht reisen

Kosmetik und andere Reiseaccessoires

Wer im Hotel absteigt, erhält in den meisten Fällen alles, was er braucht. Die meisten bieten ihren Gästen Handtücher, Föhns, Shampoo und Seife. Wer sich unsicher ist, fragt am besten direkt beim Hotel nach. Falls dieses Angebot nicht besteht, setzt auf Kombilösungen. Shampoo/Duschgel in einem, eine Creme und wenig Make-Up Snick-Snack. Das restliche Accessoire ergibt sich aus der Reise selbst. Wer am Strand günstig eine Liege haben möchte, berücksichtigt dies am besten vorher. Es gibt Hotels die extra Gebühren verlangen, andere bieten diese ihren Gästen kostenlos an. Das gilt auch für Strandtücher. Vorher informieren, hilft dabei, nachher Geld und Gepäck zu sparen. Es ist nicht schwer, minimalistisch oder einfach zu reisen.

Es ist also auf jeden Fall nicht notwendig, so wie eine Kosmetikerin in ihrer Ausbildung zu reisen!

Fazit: Minimalistisch reisen bedeutet, darüber nachzudenken, was wirklich benötigt wird und zu versuchen, die Dinge so gut wie möglich zu kombinieren. Weniger Gepäck, bedeutet mehr Freiheit.